Ich übertreibe nicht.
• Schlagfallen (2 Mäuse gefangen - eine Woche später waren neue Löcher da)
• Lebendfallen (Ich kann nicht jeden Abend eine Maus 2km weit wegbringen)
• Ultraschallgeräte (die Mäuse laufen direkt neben dem Gerät vorbei, komplette Geldverschwendung)
• Wühlmausgranulat (die Mäuse zogen einfach drei Meter weiter – direkt unter mein Gemüsebeet)
• Hausmittel: Kaffeesatz, Knoblauch, Holunderjauche, Hundehaare und Wasser in die Gänge
Nichts davon hat funktioniert.
Gift kam für mich nie infrage. Nicht mit einem Kind im Garten.
Nicht mit Igeln, Vögeln und den Nachbarskatzen, die vergiftete Mäuse fressen und daran innerlich verbluten können.
Und was Ihnen niemand sagt:
Ein einziges Mauspärchen kann es in einem Jahr auf bis zu 2.000 Nachkommen bringen.
Die Jungen sind schon nach 13 Tagen geschlechtsreif.
Was heute zwei Hügel sind, ist im Frühjahr eine unterirdische Mäusestadt.
In meinem Betrieb sehe ich solche Gärten inzwischen mehrmals pro Woche.
Es wird jedes Jahr schlimmer – milde Winter sind für die Vermehrung der Mäuse ideal.
Ein Ehepaar musste 40 abgestorbene Lebensbäume ersetzen.
Fast neben jedem kaputten Baum war ein Mauseloch. Kosten: über 2.400 €.
Eine Kundin verlor über 1.000 Tulpen in 82 Sorten – ihre Sammlung aus vielen Jahren.
Bei einem älteren Herrn fiel eine über zwei Meter hohe Thuja einfach um. Sie hatte keine Wurzeln mehr.
Und eine junge Familie rief mich an, weil die Kinder nicht mehr Fußball spielen konnten. Der Rasen war nur noch ein Feld voller Löcher.
Das Schlimmste ist nicht das Geld.
Es ist der Satz, den ich so oft höre: „Mir vergeht langsam die Lust am Garten. All die reingesteckte Arbeit – umsonst.“